Politisches Tagebuch
chb | 10. Mai 2012
Künstler und Patriot
Zum Tod von Walter Roderer
Ein Leben auf der Bühne
Entsprach deiner Persönlichkeit
Den Traum, Pfarrer zu werden
Hast du ausgeträumt
Die Bühne war deine Kanzel
Ein Volksschauspieler bist du geworden
Du hast geglänzt im Theater wie im Film
Nationale, ja internationale Erfolge gefeiert
Dieser Erfolg setzt wahres Künstlertum voraus
Du hast stets begeistert
Weil hinter den naiven bis pfiffigen Kleinbürgertypen
Wahrheit, Lebensnähe und Menschenliebe steckte
Mit der Gründung deines Tournee-Theaters
Wurdest du zum Unternehmer
Du hast die Sorgen und … weiter…
RB | 16. April 2012
Der letzte Schweizer (2. Folge)
Rom, den 16. April
Papst Bonifatius I. gewährt Radio Vatikan nach seiner Wahl ein Interview
Radio Vatikan
Wir gratulieren Eurer Heiligkeit herzlich zu Ihrer Wahl und sind stolz, dass Sie Radio Vatikan das erste Gespräch gewähren. Sie haben sich ja eine ganze Woche lang der Öffentlichkeit nicht gezeigt.
Papst Bonifaz I.
Wir wollten uns zuerst ein Bild von der Lage der Kirche machen und die Schwerpunkte unseres Pontifikats festlegen.
RV
Ihre Wahl gilt als Sensation. Niemand rechnete mit einem Schweizer als Nachfolger auf dem … weiter…
gk | 7. April 2012
Grass weigert sich
Trotz der scharfen Kritik an seinem Gedicht „Was gesagt werden muss“ weigert sich der 84-jährige Günter Grass als Schriftsteller zurückzutreten. Was für ein Demokratieverständnis pflegt dieser Mann?
gk | 1. April 2012
Der freie Markt spielt nicht
«Wir können nur Wirtschaftsgebiete dem freien Markt unterstellen, auf die wir notfalls auch verzichten können.» Sagte Christoph Blocher (laut Berner Zeitung vom 31.3.2012) am Jubiläumsfest zum 50. Geburtstag der Tierfutterfirma Hokovit. Eine eigene, produzierende Landwirtschaft sei unverzichtbar. Der Staat müsse eingreifen und helfen können. – Christoph Blocher ist unübertrefflich, wenn er aus dem Handgelenk die Welt definiert. Auf Wohnraum, Wasser, Nahrung, Kleidung, Bildung, Gesundheit können wir nicht verzichten. Wie kommt jemand dazu, … weiter…
wmf | 29. März 2012
Die doppelte SVP
Ein Porträt
Sich von der SVP ein Charakterbild zu machen fällt nicht leicht. Diese Partei existiert gleichzeitig zweimal, und zwar so, dass die zweite die erste verbirgt und ihr ermöglicht, ihr Geschäft beinahe unbeobachtet und somit fast unbemerkt zu betreiben.
Beginnen wir mit der ersten, der realen SVP. Sie ist die Partei des Investment- und Spekulations-Kapitals, der Millionäre und Milliardäre vom Schlage der Blocher, Tettamanti, Ebner usf. Brauchen Millionäre und Milliardäre eine AHV? Nein. Brauchen sie eine IV? Nein. Brauchen sie eine … weiter…
